Obdach, 2008
mixed media on paper, 100 x 70 cm
Bei der Serie Stadt und Obdach geht es darum zu hinterfragen welche Kombinationen an täglichen Entscheidungen und kleinen Risiken wirklich schwerwiegende Konsequenzen haben bzw. wo und wann man sein Sicherheitsnetz durchbricht und warum darin ein Reiz liegt. Transkripierte Interviews mit ehemaligen Obdachlosen fungieren als Basis zur künstlerischen Umsetzung und geben einen seis-mographischen Zeichenrhythmus vor, der mit Haus und Sessel als zwei mögliche Endpunkte zwischen Heim/bei-sich-Sein und Obdachlosigkeit/Ausbruch spielt. Die Serie entstand im Rahmen eines Projektes mit der Armutskonferenz, der Strassenzeitung Augustin und Karl Heinz Ströhle.
This series of drawings is based on several interviews with people, who are engaged in the production of the Viennese Newspaper „Der Augustin“, which supports and incorporates homeless people. Telling their very own stories on how they lost their stable lifes, it became obious, that you don´t have to do something very extraordinary to loose everything. Each drawing functions as a sort of chart to spekulate about certain circumstances and combinations of factors which have the potential to make you finally end up in the streets.
Lichtermeer
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